Schul- und Jugendtheater-Wettbewerb

Theaterprojekte zu Biographien der Opfer der NS-"Euthanasie"-Verbrechen

Einsendefrist 29. Mai 2019!

Schirmherrin

Ulla Schmidt

"Denkmäler und Gedenkorte sind stabile Pfeiler des Nicht-Vergessens. Aber mindestens genauso wichtig, wenn nicht wichtiger, ist die persönliche Auseinandersetzung mit den Einzelschicksalen der Opfer. Kunstformen wie Theater erschaffen eine Brücke zwischen der jungen Generation heute und dem Leben der Menschen, die Opfer der Gräueltaten der NS-„Euthanasie“-Verbrechen wurden. Der Umgang mit Menschen mit Behinderung in der heutigen Zeit braucht diese geschichtliche Reflexion."

Ulla Schmidt ist Bundesvorsitzende der Bundesvereiningung Lebenshilfe e.V. und Mitglied des Deutschen Bundestags. Sie setzt sich für die Rechte von Menschen mit Behinderungen ein.

Fotorechte:Benno Kraehahn

Stimmen und Gedanken

„Eine Gesellschaft lebt von Vielfalt. Ich wünsche mir, dass meine Kinder diese Vielfalt täglich erleben können und dass sie zu weltoffenen und toleranten Menschen heranwachsen. Ich möchte, dass sie die Geschichte der NS-„Euthanasie“-Verbrechen kennen und es niemals zulassen, dass so etwas wieder passiert.“

Jasmin Tabatabai

Stimmen und Gedanken

"Es ist zu wünschen und zu hoffen, dass der Theaterwettbewerb andersartig gedenken on stage auch in den nächsten Jahren kontinuierlich weitergeführt und weitergedacht wird. Die daraus entstehenden Projekte können die Gesellschaft nachhaltig für ein inklusives Miteinander sensibilisieren, prägen und voranbringen. Eine offene und moderne Gesellschaft muss sich immer wieder aufs Neue öffnen und ihren Horizont erweitern, um lebendig zu bleiben."

Michael Stacheder

Theaterregisseur, Juryvorsitzender
"andersartig gedenken on stage"

 

 

"Drei Theaterstücke sind im Rahmen des Wettbewerbs andersartig gedenken on stage an unserer Fachschule für Sozialwesen, Fachrichtung Heilerziehungspflege, entstanden. Unabhängig davon, wie die Einreichungen bei dem Wettbewerb abschneiden, hat sich die Projektarbeit für die Studierenden persönlich und ihre Ausbildung zu Heilerziehungspfleger (innen) auf alle Fälle gelohnt. Eine so intensive Auseinandersetzung mit dem Thema NS-"Euthanasie" wie es durch die Erarbeitung und Aufführung eines Theaterstückes ermöglicht wurde, habe ich in den acht Jahren in denen ich an der Fachschule tätig bin, noch nicht erlebt."

 

Gabriele Metz, stellvertretende Schulleiterin, Fachschule für Sozialwesen Marburg