Schul- und Jugendtheater-Wettbewerb

Theaterprojekte zu Biographien der Opfer der NS-"Euthanasie"-Verbrechen

Einsendefrist 29. Mai 2019!

AUFGABE

andersartig-gedenken-on-stage ist ein Theater-Wettbewerb.
Teilnehmen können Theater-Gruppen, die Theater in der Schule oder in der Freizeit machen.

Das Thema ist die Erinnerung an die Opfer des National-Sozialismus.
Wir möchten Menschen mit Behinderung gedenken.
Das Theater-Stück soll eine Geschichte eines Opfers mit Behinderung erzählen.

Wir haben viele Lebens-Geschichten gesammelt.
Hier können Sie sie finden:

http://www.gedenkort-t4.eu/de/vergangenheit/opferbiografien

Die Theater-Stücke können die Vergangenheit und die Gegenwart zeigen.
Wie ging es einem Menschen mit Behinderung im zweiten Weltkrieg?
Wie geht es Menschen mit Behinderung heute?
Was bedeutet Euthanasie für Sie?

Sie können die Theater-Stücke spielen oder vorlesen.
Sie können auch Musik und Tanz nutzen.
Sie können sprechen und auch ohne Worte spielen.

Weitere Quellen finden Sie in der Rubrik "Material".

THEMA

NS-Euthanasie nennt man den Plan Nazis,
mit dem sie Menschen mit Behinderungen ermordert haben.

Die Nazis sagten, dass kranke und behinderte Menschen nicht das Recht haben zu leben.
Zwischen 1933 und 1945 wurden in Deutschland Menschen mit Behinderungen in Listen eingetragen.
Über 300 - tausend Menschen wurden in Heil-Anstalten und in Pflege-Heimen ermordert.

Die Opfer-Namen und ihre Geschichten werden heute in Archiven aufbewahrt.
Nur wenige Namen sind frei zugänglich. Von nur wenigen Opfern ist ihre Geschichte bekannt.

Theater bringt vergessene Geschichten auf die Bühne.
Auf der Bühne können wir einem Menschen begegnen und sein Schicksal erzählen.
Wenn wir erzählen, gedenken wir.
So geben wir den Opfern ihre Würde zurück.

TEILNAHME

Wer kann teilnehmen?

Schul-Theater ab Klasse 9

Freizeit-Theater für Jugendliche und junge Erwachsene

Jugendtheater und Schultheater, die mit Theatern mit Menschen mit Behinderung zusammenarbeiten

Teilnahmeformular

PREISE IN HÖHE VON 7-TAUSEND EURO

Die Theater-Stücke als Video auf  DVD bitte an uns senden.

Die Jury wählt 7 Preisträger für Geld-Preise in Höhe von 7-tausend Euro.

Der Sieger wird im Herbst 2019 auf der Bühne in Berlin vor dem Publikum spielen.

Der Sieger gewinnt noch zwei Übernachtungen in Berlin für die ganze Theater-Gruppe, einen Zuschuss für die Fahrt-Kosten. Bis zu 4 Vertreter der anderen Preisträger werden nach Berlin zur Preisverleihung eingeladen.

1. Preis: 2.000,-€,

2. Preis: 1.500,-€,

3. Preis: 1.000,-€,

4.+5. Preis: je 500,-€

Inklusionspreis: 1.000,00€

Sonderpreis für eine hervorragende schauspielerische Einzelleistung: 1.000,-€

EINSENDESCHLUSS 29.MAI 2019!

Bitte sendet uns bis zum 29. Mai 2019 

  • Eine DVD mit einer Video-Aufzeichnung des Theater-Stückes
  • Eine DVD mit dem „Trailer“, d.h. einer Zusammenfassung des Stückes in max. 5 Minuten.
  • kurze Beschreibung des Theater-Stückes. Worum geht es im Stück?
  • Eure Gedanken zu den Kategorien: Geschichte, Kunst, Eure Idee, Inklusion
  • Teilnahmeformular/ Einverständniserklärung

JURY

Die Jury besteht aus sechs Personen.

Theater-Schaffenden, Historikern, Künstler, Schauspieler und Experten für Inklusion.

Die Jurymitglieder stellen wir in der Rubrik Jury vor.

BEWERTUNGS-KRITERIEN

Der Wettbewerbs-Beitrag kann insgesamt 100 Punkte erzielen. Die Punkte gibt es in den folgenden Kategorien:

Idee und wie sie erzählt wird
Erzähl-Weise, Klarheit, Verbindung einer Opfer-Biographie mit ausgedachten Inhalten, was hat das Stück mit Heute zu tun

max. 30 Punkte

Bühne, Licht, Schauspiel
Bühnenbild, Ton und Licht, Leistung der Darsteller

max. 20 Punkte

Geschichte
Opfer-Biographie und das Thema der „NS-Euthanasie“ – sind die historischen Erzählungen und Fakten korrekt?

max. 20 Punkte

Inklusion

  • was sagt das Theater-Stück über das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung aus
  • Zusammenarbeit im Theater-Stück von Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit und ohne Behinderung

max. 30 Punkte